Tempo-Geschichte

in Stichworten (Daten aus „50 Jahre Vidal & Sohn“ von Erich Landahl, 1978)

Tempo T10 von 1930 und Tempo Matador von 1965

Doch der Reihe nach :

1928

Max Vidal und sein Sohn Oscar gründen die Firma „Vidal & Sohn“ und übernehmen den Alleinvertrieb für die Fahrzeuge der „Tempo-Werk GmbH“ (Modelle T 1 und T 2).

1929

Am 1. Mai 1929 übernimmt Ingenieur Otto Daus die Konstruktion kommender Tempo-Fahrzeuge.

Schon im Dezember geht die erste Daus-Konstruktion in Produktion : der Tempo T 6.

1930

In diesem Jahr folgt der Tempo T 10.

1933

Eine komplette Neukonstruktion, der „Tempo Front 6„, erblickt das Licht der Welt.

1934

Neben den überarbeiteten „Front“-Typen D 200 und D 400 ist der erste Vierrad-Tempo lieferbar, der V 600.

1935

Nach dem Umzug des Betriebs von Hamburg-Wandsbek nach Harburg-Bostelbek wird dort der 10.000ste Tempo-Wagen montiert.

1950

Das Erfolgsmodell A 400 wird zum „Hanseat“ weiterentwickelt.

Der Matador 1 to, eine Schöpfung von Chefkonstrukteur Diedrich Bergst, geht in die Serienfertigung.

 Tempo Matador mit VW-Motor

Hier ein Matador 1 to mit Sonderaufbau der Fahrzeugbaufirma Rose in Dortmund :

img275

1952

Nachdem das Volkswagenwerk in Wolfsburg die weitere Lieferung von Motoren für den Matador 50 stoppte, musste kurzfristig Ersatz beschafft werden. Der Wagen wurde auch optisch überarbeitet und erhielt nun einen Zweitakt-Motor (zunächst von JLO, dann von Heinkel gefertigt).

1953

Der Tempo Wiking schließt die Lücke zwischen den Dreirädern und der Matador-Baureihe.

1955

Tempo beginnt Zusammenarbeit mit Hanomag. Die Modelle Wiking und Matador wurden überarbeitet und erhielten einheitliches Design. Näheres dazu unter Wiking-Rapid-Matador .